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In einigen Regionen in Italien ist zwischenzeitlich die Treibstoffversorgung schwierig. Bei vielen Autobahntankstellen ist der Treibstoff ausverkauft.
Außerdem soll es bereits zu Übergriffen auf Fahrer gekommen sein. So haben sich zwischenzeitlich auch Taxiunternehmer sowie Bauern und Fischer dem Streik angeschlossen.
Die Aktionen sind in erster Linie gegen die steigenden Dieselpreise und stark erhöhten Mauttarife gerichtet, stellen aber auch eine Reaktion auf die kürzlich erlassenen Maßnahmen der Regierung zur Stabilisierung der italienischen Wirtschaft dar.
Neben Blockaden verschiedener Ein- und -ausfahrten an der A 1 (Mailand-Neapel) in Richtung Neapel und der A 30 in Richtung Rom sind u. a. betroffen:
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die A 14 (Bologna-Taranto): Auffahrten bei Poggio Imperiale, San Severo, Andria und Foggia, als auch parallel verlaufende Schnellstraßen
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die A 7 (Serravalle-Genua): Abfahrten Serravalle Scrivia, Genua Bolzaneto, Auffahrt Villanova in Richtung Brescia
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die SS 652, 148, 106, 18, 280 in der Region Calabrien.
Von Unternehmerseite werden auch Aktionen aus Pescara-Nord, San Benedetto del Tronto, Latina, Napels, Bari, Leece, Rosarno und Sizilien gemeldet. Die aktuelle Verkehrssituation ist der Website der italienischen Autobahngesellschaft unter www.autostrade.it zu entnehmen.
Verschiedene Distributionszentren in Italien haben bereits ihre Verkehre eingestellt, Linienverkehre müssen mit längeren Verzögerungen rechnen.
Die EU-Kommission hat sich zwischenzeitlich auf Drängen der Verkehrsverbände an die italienische Regierung gewandt und auf die Gewährleistung und Aufrechterhaltung des freien Warenverkehrs durch Italien hingewiesen. Die italienische Regierung verurteilt die Maßnahmen zwar, unternimmt derzeit aber scheinbar kaum etwas gegen die Streikenden. So werden in Rom z. B. Bußgelder von 200,- EUR verhängt an Fahrer, die die Zufahrten rund um Rom blockieren.
Mit einer Fortdauer der Aktionen bis Freitag, 27. Januar 2012 ist somit zu rechnen.
Unternehmen, deren Fahrzeuge nach wie vor in den Blockaden in Italien festsitzen, werden gebeten, sich umgehend bei der Deutschen Botschaft in Rom zu melden.
Telefon: 0039/06/492131 oder 0039/06/49213278 |